Unterstützung der Greifvogelauffangstation in Wesel – Die Linke fordert Transparenz um Fördermittel
Die Greifvogelauffangstation in der Schill-Kaserne hat nach Berichten der Rheinischen Post vergangenes Jahr 169 verletze und verwaiste Greifvögel aufgenommen. Hinter dieser Arbeit steckt ein hoher finanzieller und personeller Aufwand. Die Versorgung, Pflege und medizinische Betreuung werden zum Großteil durch ehrenamtliche Leistungen erbracht. Mit der steigenden Tendenz von Notfällen die in der Auffangstation ankommen, werden mehr finanzielle und räumliche Mittel für die Versorgung der Tiere benötigt.
In anderen Kreisen werden solche Einrichtungen zum Teil finanziell durch öffentliche Mittel unterstützt. Die Auffangstation in Wesel ist hingegen auf Spenden und ehrenamtliche Hilfe angewiesen.
Die Linke im Kreistag Wesel hat daher eine Anfrage für den Ausschuss Planung, Umwelt und Klima eingebracht. Ziel ist es Transparenz über die finanzielle Unterstützung und öffentliche Fördermöglichkeiten herzustellen. Es wird eine detaillierte Aufstellung der Anzahl anerkannter Greifvogelstationen auf Kreisebene, sowie die Form und Höhe geleisteter finanzieller Unterstützung, erwartet.
