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Linke fordert Ausbau von Klimaschutz und Resilienz

Die Linke im Kreistag Wesel

Die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel hat erneut die Ausrufung des Klimanotstands im Kreis Wesel beantragt. Hintergrund sind die weiter zunehmenden Folgen der Klimakrise sowie aus Sicht der Fraktion unzureichende Fortschritte bei Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen auf Kreisebene. 

„Die Auswirkungen der Klimakrise sind längst im Kreis Wesel angekommen“, erklärt Klaus Winter für die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel. „Hitzeperioden, Starkregen, Dürre und Hochwasser belasten bereits heute Menschen, Infrastruktur und öffentliche Daseinsvorsorge.“

Nach Einschätzung der Fraktion reichen die bisherigen Maßnahmen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene nicht aus, um die Klimaziele des Pariser Abkommens einzuhalten oder die Folgen der Erderwärmung wirksam zu bewältigen. Auch die kreiseigene Klimaoffensive muss deutlich nachgeschärft werden, um verbindlicher, konkreter und wirksamer zu werden.

Neben dem Klimaschutz gewinnt die Klimaanpassung zunehmend an Bedeutung. Der Kreis Wesel muss seine Resilienz gegenüber Extremwetterereignissen wie Hitzewellen, Starkregen, Dürre und Hochwasser deutlich stärken. Dazu gehören wirksame Hitzeschutzmaßnahmen, der Ausbau von Grün- und Verschattungsstrukturen, eine klimaangepasste Infrastrukturplanung sowie der gezielte Schutz kritischer Infrastruktur und besonders betroffener Bevölkerungsgruppen.

„Die Ausrufung des Klimanotstands ist ein politisches Signal der Verantwortung“, betont Winter. „Es braucht endlich verbindliches Handeln und messbare Fortschritte. Das 1,5-Grad-Ziel bleibt dabei der Maßstab unseres Handelns. Wer heute entscheidet, entscheidet über die Lebensbedingungen kommender Generationen. Diese Verantwortung darf nicht relativiert werden, sondern muss politisch konsequent eingelöst werden“, so Winter abschließend.

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