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Absurdes Timing: Kreis verhandelt Ausstieg aus Freizeitzentrum, während Xanten sich externe Hilfe für den Haushalt holen muss

Die Linke im Kreistag Wesel

Wie bekannt wurde, will die Vier-plus-Eins-Gruppe im Xantener Stadtrat bis zu 100.000 Euro für externe Beratung bereitstellen, um das seit Monaten in Arbeit befindliche Haushaltssicherungskonzept (HSK) endlich auf den Weg zu bringen. Die Stadt kämpft dabei gegen ein jährliches Defizit von rund zehn Millionen Euro.

Für die Linksfraktion im Kreistag ist es in dieser Lage schlicht unverständlich, dass der Kreis Wesel zeitgleich Gespräche über einen Ausstieg aus seiner Beteiligung am Freizeitzentrum Xanten (FZX) aufnehmen will.

„Es ist absurd, dass der Kreis ausgerechnet jetzt über seinen Rückzug aus dem FZX verhandelt, während Xanten sich externe Berater ins Haus holen muss, um überhaupt wieder einen genehmigungsfähigen Haushalt hinzubekommen. Man kann nicht auf der einen Seite wissen, wie angespannt die Lage der Stadt ist, und auf der anderen Seite genau jetzt diese Gespräche beginnen”, sagt Laetitia Knüfer, Kreistagsmitglied der Linksfraktion.

Die Linksfraktion fordert den Kreis auf, die Ausstiegsgespräche auszusetzen, bis Klarheit über das HSK der Stadt besteht und stattdessen an seiner Beteiligung am FZX festzuhalten.

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