Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen

DIE LINKE. Kamp-Lintfort

DIE LINKE. zeigt sich verwundert über Landscheidts Aussagen im ZDF- Morgenmagazin

Erik Wellmann / Erik Wellmann Photography 2020
Bürgermeisterkandidat Sidney Lewandowski

Der amtierende Bürgermeister Christoph Landscheidt war am 10.09.2020 im Morgenmagazin des ZDF zu sehen. Dort ging es um finanzielle Zuschüsse für Kommunen wegen der Coronakrise.

„Wir sind empört und zugleich verwundert über die Aussagen von Herr Landscheidt, die er im Morgenmagazin getätigt hat. Da zeigt es sich wieder, wie naiv der Bürgermeister und die Stadtspitze bei der Planung von großen Projekten vorgehen.“, meint Sidney Lewandowski, Bürgermeisterkandidat.

In dem kurzen Video sagt Landscheidt, dass durch Corona die Gewerbesteuer ausbleibt, da Zahlungen gestundet wurden. Man hat gehofft, dass diese fehlenden Einnahmen durch die Landesgartenschau 2020 aufgefangen werden, doch das ist nicht der Fall. „Es kann nicht sein, dass Herr Landscheidt Corona hier als Ausrede benutzt. Kamp-Lintfort geht es finanziell nicht gut, eben, weil die Großprojekte wie Bunte Riesen, Rathausquartier und die Landesgartenschau viel mehr gekostet haben, als kalkuliert wurde. Hier ist so vieles schiefgelaufen.“, führt Lewandowski aus.

Die letzten Landesgartenschauen haben gezeigt, dass es ohne ein Minus nicht geht.

DIE LINKE Kamp-Lintfort macht sich zudem Sorgen über die Finanzen der Stadt. „Wenn das so weitergeht, kommt die Stadt wahrscheinlich unter Zwangsverwaltung und das bedeutet Einbußen in allen Bereichen. Wir fürchten um Kürzungen und weitere Streichungen im sozialen Bereich.“, sagt Lewandowski.

Genau deswegen hat DIE LINKE. bereits eine Anfrage gestellt, in der alle Kosten der letzten Großprojekte aufgestellt werden sollen. Leider gibt es hierzu noch keine abschließende Antwort, da der Verwaltung noch keine Zahlen vorliegen. „Hier müssen wir abwarten. Aber das zeigt uns, dass es hier viel aufzuholen gibt.“, so Lewandowski abschließend.