Gegen patriarchale Gewalt und für körperliche Selbstbestimmung: Aktionen zum 8. März im Kreis Wesel

Die Linke Dinslaken

Zum diesjährigen Internationalen feministischen Kampftag setzt die feministische LINKE im Kreis Wesel ein deutliches Zeichen gegen Sexismus, strukturelle Gewalt und für die Rechte aller FLINTA*-Personen. Mit Infoständen und der Teilnahme an der zentralen Demonstration in Duisburg macht die Partei deutlich: Der Kampf für Gleichberechtigung ist heute notwendiger denn je.

Im Zentrum der diesjährigen Forderungen steht die reproduktive Selbstbestimmung. DIE LINKE fordert die ersatzlose Streichung von § 218 StGB aus dem Strafgesetzbuch. „Schwangerschaftsabbrüche gehören zur Gesundheitsversorgung und nicht ins Strafrecht“, so die feministische LINKE Kreis Wesel.

Ein weiterer Fokus liegt auf der internationalen Solidarität. In Zeiten globaler Krisen und Kriege leiden FLINTA-Personen im globalen Süden und in Kriegsgebieten besonders unter patriarchaler Gewalt. Die Kämpfe hier vor Ort sind untrennbar mit den Befreiungsbewegungen weltweit verbunden.

Aktionen im Überblick

  • Samstag, 07. März 2026 | Wesel: Von 11:00 bis 14:00 Uhr lädt DIE LINKE zum Infostand am Neutorplatz ein. Neben Informationsmaterial; Möglichkeit eigene Plakate für die DEMO zu gestalten und dem politischen Austausch werden rote Nelken verteilt – ein traditionelles Symbol für den über hundertjährigen und immer noch andauernden Befreiungskampf von FLINTA-Personen.
  • Sonntag, 08. März 2026 | Dinslaken & Duisburg: Am eigentlichen Kampftag schließt sich der Kreisverband dem feministischen Aktionsbündnis Duisburg an.

14:00 Uhr: Gemeinsamer Treffpunkt im Linksraum Dinslaken (Neustrasse 56, Dinslaken) zur gemeinsamen Anreise (wir bitten um Anmeldung über: info@die-linke-dinslaken.de)

16:00 Uhr: Start der Demonstration und Kundgebung am Dellplatz, Duisburg.

Ein besonderes Highlight der Kundgebung in Duisburg wird der Redebeitrag von Siri Stölter sein. Die Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Dinslakener Rat wird dort zu den aktuellen feministischen Herausforderungen und der notwendigen parlamentarischen sowie außerparlamentarischen Gegenwehr sprechen.

Angesichts erstarkender antifeministischer Narrative, die unter dem Deckmantel von „Tradition“ die Rechte von FLINTA*-Personen beschneiden wollen, betont die Partei die Dringlichkeit des Protests. Alexandra Schweer von der feministischen LINKEN erklärt hierzu:

„Rechte Narrative sind in der sogenannten Mitte angekommen. Wir lassen nicht zu, dass unsere Körper und Lebensentwürfe erneut infrage gestellt werden. Ob Lohnungleichheit, unbezahlte Care-Arbeit oder Gewalt gegen FLINTA* – wir sagen: Es reicht! Unsere Vision ist eine feministische Zukunft, in der Vielfalt als Stärke anerkannt und niemand aufgrund von Identität oder Herkunft zurückgelassen wird.“

DIE LINKE. Kreis Wesel ruft alle Bürger*innen dazu auf, sich den Protesten anzuschließen. „Bringt eure Transparente und eure Stimmen mit. Unsere Kämpfe sind international, intersektional und unaufhaltsam – denn der 8. März ist jeden Tag!“