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DIE LINKE.
Kreisverband Wesel

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Friedrich-Ebert-Straße 46
46535 Dinslaken
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Telefax: 02064 / 77 57 378
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Die Chronik des Kreisverbandes

DIE LINKE im Kreisverband Wesel besteht seit dem 23. August 2007.

Der Kreisverband als Gliederung auf Kreisebene wird durch einen Vorstand vertreten, der alle zwei Jahre auf einem Kreisparteitag von den Mitgliedern gewählt wird. Der Kreisverband Wesel gliedert sich derzeit in folgende lokale Verbände: Stadtverband Dinslaken, Ortsverband Voerde/Hünxe; Ortsverband Wesel/Hamminkeln/Schermbeck; Ortsverband Moers/Neukirchen-Vluyn; Ortsverband Rheinberg/Alpen; Ortsverband Sonsbeck/Xanten; Ortsverband Kamp-Lintfort. DIE LINKE ist zudem in manchen der Gemeinderäten, teilweise sogar in Fraktionsstärke, vertreten.

Gemeinsam haben WASG und Linkspartei.PDS ein ausreichend stabiles politisches Fundament gelegt, um darauf eine neue Partei der Linken zu begründen.

Gemeinsam wollen wir eine Partei, wie es sie im Kreis Wesel noch nicht gab - Linke einigend, demokratisch und sozial, ökologisch, feministisch und antipatriarchal, offen und plural, streitbar und tolerant, antirassistisch und antifaschistisch, eine konsequente Friedenspolitik verfolgend.

Der Weg zur gesamtdeutschen Linken

Juni 2004: Als Reaktion auf die mit sozialen Einschnitten verbundene Agenda 2010 von Bundeskanzler Gerhard Schröder gründet sich im Westen der Verein Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG). In der WASG sammeln sich Gewerkschaftsvertreter, frustrierte SPD-Mitglieder und Menschen, die z.T. erstmals einer Partei beitreten.

ab August 2004: Der ehemalige SPD-Chef Oskar Lafontaine zeigt offen seine Sympathien für die Protestbewegung. Im Osten organisiert die PDS, damals nur mit zwei direkt gewählten Abgeordneten im Bundestag vertreten, den Protest gegen Schröders Reformen. Im Westen geht der Protest gegen Hartz IV vor allem von Attac und der WASG aus.

22. Januar 2005: Die WASG gründet sich in Göttingen offiziell als Partei.

22. Mai 2005: Die WASG-NRW kandidiert bei den Landtagswahlen und erreicht 2,2 % der Stimmen. Am Wahlabend verkündet Schröder Neuwahlen zum Deutschen Bundestag.

30. Mai 2005: Als Konsequenz der von Schröder angekündigten vorgezogenen Bundestagswahl treffen sich erstmals Vertreter von PDS und WASG. Dabei wird eine mögliche Kooperation bei der Wahl ausgelotet, eine gemeinsame Linkspartei strebt die PDS zunächst aber nicht an.

10. Juni 2005: Nach schwierigen Verhandlungen einigen sich PDS und WASG auf einen gemeinsamen Antritt bei der Bundestagswahl. Die Kandidaten der WASG sollen auf den Listen der PDS antreten. Der im Mai aus der SPD ausgetretene Lafontaine erklärt sich neben Gregor Gysi zur Spitzenkandidatur bereit.

17. Juli 2005
: Die PDS nennt sich auf einem Sonderparteitag in Linkspartei um. Den neuen Namen hatte die WASG zur Bedingung für die gemeinsame Kandidatur bei der Bundestagswahl gemacht.

18. September 2005: Bei der Bundestagswahl erringt das Linksbündnis 8,7 Prozent der Stimmen und hat damit den mit Abstand größten Zuwachs aller Parteien. Der Erfolg wird vor allem durch den Osten getragen, wo die Linke 25,3 Prozent der Stimmen holt. In NRW sind es 5,2 %.

11. Dezember 2005: Die Linkspartei stellt auf ihrem Dresdener Parteitag die Weichen für den Zusammenschluss mit der WASG. In dem verabschiedeten Leitantrag wird der WASG ein fairer, solidarischer Einigungsprozess in Aussicht gestellt.

2. April 2006: Bei einer Urabstimmung der Bundespartei votieren 78,3 Prozent aller teilnehmenden WASG-Mitglieder für ein Zusammengehen mit der Linkspartei.

29. April 2006: Auch der WASG-Bundesparteitag in Ludwigshafen votiert nach kontroverser Debatte für die Fusion.

25. März 2007: Linkspartei und WASG beschließen nach mehr als einjähriger Planung ihre Fusion. Auf einem Doppelparteitag in Dortmund votieren 96,9 Prozent der Delegierten der ehemaligen PDS und 87,7 Prozent der WASG-Delegierten für den Verschmelzungsvertrag.

13. Mai 2007: Bei der Bremen-Wahl kommt die Linkspartei auf 8,4 Prozent der Stimmen und zieht mit sieben Abgeordneten in die Bürgerschaft ein. Es ist das erste Mal, dass die Linke in ein westdeutsches Landesparlament einzieht.

19. Mai 2007: Die Ende März eingeleiteten Urabstimmungen ergeben ein klares Votum für die Parteienehe. Bei der Linkspartei stimmen 96,9 Prozent für den Zusammenschluss, bei der WASG 83,9 Prozent. Offiziell vollzogen werden soll die Fusion mit dem Gründungsparteitag am 16. Juni.

16. Juni 2007: Mit nur einer Gegenstimme beschließen die Delegierten auf dem Gründungskongress in Berlin offiziell die Verschmelzung von WASG und Linkspartei zur neuen Partei DIE LINKE.

6./7. August 2007: Meinungsforschungsinstitute sehen DIE LINKE. NRW mit 6 % bzw. 8 % im Landtag. Die Wahl findet im Mai 2010 statt. Für den Bundestag errechnen die Institute ein Ergebnis von 13 %.

DIE LINKE im Kreisgebiet Wesel

Eine fortlaufende Chronik

23. August .2007: Gründung unseres Kreisverbandes DIE LINKE. KV Wesel

19. September 2007: Gründung des Ortsverbandes Moers/Kamp-Lintfort/Neukirchen-Vluyn

20./21. Oktober 2007: Gründungsparteitag DIE LINKE. NRW in Gladbeck. DIE LINKE. NRW hat derzeit über 5.000 Mitglieder.

6. November 2007: Mit der Gründung des Ortsverbandes Rheinberg/Alpen/Sonsbeck/Xanten ist DIE LINKE am "linken" Niederrhein nun auch lokal komplett aufgestellt!

14. Januar 2008: Der Start rechtsrheinisch! Der Ortsverband Dinslaken gründet sich im Beisein von Landessprecher Wolfgang Zimmermann.

24. Januar 2008: Weiter geht es rechtsrheinisch mit der Gründung des Ortsverbandes Hamminkeln/Schermbeck/Wesel: DIE LINKE ist damit auch in der Kreisstadt aktionsfähig!

August 2009: DIE LINKE tritt im gesamten Kreis Wesel flächendeckend zur Kommunalwahl an.

30. August 2009: DIE LINKE erringt im Kreis Wesel 19 Mandate und ist nunmehr in den verschiedenen Stadträten, sowie im Kreistag Wesel vertreten.

28. Januar 2010: DIE LINKE im Kreis Wesel wählt einen neuen Kreisvorstand. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören nun Gabriele Kaenders (Moers), Gerd Baßfeld und Sascha H. Wagner (Dinslaken), sowie Günther Wagner (Wesel) und Andreas Imhof (Rheinberg) an.

06. Februar 2010: DIE LINKE. Dinslaken eröffnet als erster Stadtverband im Kreisgebiet eine Geschäftsstelle, in der auch die Kreisgeschäftsführung untergebracht wird. Fortan werden Bürger_innensprechstunden angeboten.

2010: DIE LINKE verliert bis zum Jahresende 4 von 19 Mandaten, da die Mandatsträger u.a. nicht bereit sind ihre Mandatsträgerabgaben zu entrichten. DIE LINKE. im Kreis Wesel verzichtet auf unsolidarische Personen und bleibt Ihrer Linie treu.

26. Februar 2012: DIE LINKE im Kreis Wesel wählt einen neuen Kreisvorstand. Als Sprecherin wird Ingeborg Lay-Ruder (Moers), als Sprecher Hilmar Schulz (Wesel) gewählt. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören Günther Wagner als Schatzmeister (Wesel), Sascha H. Wagner als Geschäftsführer (Dinslaken) und Ulrich Kuklinski (Wesel) als Pressesprecher an. In den erweiterten Kreisvorstand werden Hanne Kasper (Voerde), Sidney Lewandowski (Kamp-Lintfort) und Christina Appel (Xanten), sowie Karin Pohl (Moers) gewählt.

Mai 2012: Nach der verlorenen Landtagswahl treten Hilmar Schulz (Wesel) als Kreissprecher und Ulrich Kuklinski als Pressesprecher zurück. Schulz wechselt beruflich zu der Landtagsfraktion der Piraten. Dies führt zu Überwerfungen im Kreisverband. Schulz verlässt darauf hin die Partei DIE LINKE und gibt sein Kreistagsmandat an den Rheinberger Andreas Imhof ab.

Juni 2012: Der gebürtige Essener Sascha H. Wagner aus Dinslaken wird auf dem Landesparteitag in Münster zum Landesgeschäftsführer gewählt. 

April 2013: Im Bundestagswahljahr treten im Kreisgebiet Wesel Gabriele Kaenders (Moers), Sascha H. Wagner (Dinslaken) und Niema Movassat (Oberhausen und Dinslaken) als Direktkandidatinnen an.

Mai 2013: Der Oberhausener Niema Movassat zieht über die NRW-Landesliste für den Wahlkreis Dinslaken/Oberhausen in den 18. Deutschen Bundestag ein.

November 2013: Die Moerser LINKE wählt Gabriele Kaenders, Brigitte Hübel und Heiner Napp erneut zu den Spitzenkandidat*innen zur Kommunalwahl 2014.

Januar 2014: Auf der Wahlversammlung zur Kommunalwahl im Kreis Wesel werden Sascha H. Wagner (Dinslaken) und Hanne Kasper (Voerde) zu Spitzenkandidat*innen für die Kreistagswahl 2014 auf die Reserveliste gewählt. Auf Platz 3 folgen Karin Pohl (Moers) und auf dem vierten Platz Dirk Hooymann (Moers).

Februar 2014: DIE LINKE. Xanten wählt als erster Ortsverband im Kreisgebiet die Reserveliste für die Kommunalwahlen. Angeführt wird die Liste von der Ratsherrin Christel van Lier (Platz 1) nebst Richard Lipp (parteilos) und Christiane Krüger (parteilos). Alle drei arbeiteten bisher als F.LUX (Fraktion Linke Unabhängige Xanten) im Stadtrat zusammen.

DIE LINKE. Dinslaken wählt Gerd Baßfeld zum Spitzenkandidten und Bürgermeisterkandidaten zur Kommunalwahl 2014. Auf Platz 2 folgen ihm Cigdem Kaya und Daniel Luther auf platz 4, sowie der Ratsherr Detlef Fuhg (Platz 4).

Auch die Kamp-Lintforter LINKE schafft es im Jahr 2014 erneut alle Wahlbezirke zu besetzen und schickt Sidney Lewandowski und Michael Kazuch ins Rennen um das Rathaus.