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DIE LINKE. Fraktion im Kreistag Wesel

Yoda sagte einmal: „Furcht führt zu Wut, Wut führt zu Hass, Hass führt zu unsäglichem Leid“

Die vorübergehenden Maßnahmen zur Unterbrechung des Infektionsgeschehens durch das Sars-CoV2-Virus erwecken bei vielen Menschen die Furcht, dass sie von der Regierung dazu gezwungen werden, dauerhaft auf ihre freiheitlich-demokratischen Grundrechte verzichten zu müssen. Auch wir als DIE LINKE sind nicht immer mit den Entscheidungen der Regierung einverstanden. Doch mit Hinblick auf das Gewaltpotential bei sogenannten „Hygienedemonstrationen“ in Deutschland, scheinen die Worte vom Jedi-Altmeister aus der Star-Wars-Saga von besorgniserregender Bedeutung zu sein

Wie die Ohnmachtsgefühle der Menschen in einer immer komplexer werdenden Welt für eigene Zwecke ausgenutzt werden können, wussten bestimmte Personen und Gruppierungen bereits vor der Corona-Pandemie. Doch während der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg ist es für Typen wie Ken Jebsen, Attila Hildmann oder Xavier Naidoo augenscheinlich ein Leichtes, sich der Sehnsucht vieler Menschen nach einfachen Antworten gezielt zu bedienen.

Welchen immensen Schaden die Stimmungsmacher*innen bereit sind für ihren großen Auftritt in Kauf zu nehmen, zeigte sich zuletzt an den Angriffen auf Journalist*innen in Berlin. Es ist derzeit nicht abzuschätzen, wie sich die Gruppierungen verschiedenster Gesinnungen auf den deutschlandweiten Demonstrationen für den vorgeblichen Schutz des Grundgesetzes weiterentwickeln werden. Die Polarisierung beginnt jedoch oft nicht auf der Straße. Vielmehr sind der Konsum und Austausch von Verschwörungstheorien im eigenen familiären oder freundschaftlichen Umfeld sind bester Nährboden für den Glauben, dass es sich hierbei um die Wahrheit hinter dem Virus handeln muss.

Wenn ein YouTuber, ein TV-Koch und ein Sänger der wohl größten Verschwörung der Menschheitsgeschichte auf die Schliche gekommen sein wollen, sollten wir allerdings vorsichtig beim Konsum dieser Inhalte sein. Damit die derzeitige Furcht und Wut nicht zu Hass führt, haben wir ein paar Tipps für den Austausch von vorgeblichen Wahrheiten und Theorien zusammengeführt:

1. Informationen über den Stand der Corona-Pandemie nach Möglichkeit nicht über soziale Medien und Netzwerke abrufen.

2. Prüfen, auf welchen Quellen die Informationen beruhen.

3. Prüfen, ob bestimmte Aussagen, Zitate oder Informationen aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

4. Faktenchecks auf seriösen Nachrichten- und Informationsseiten durchführen.

5. Bei Bildmaterial eine Bilderrückwärtssuche auf Google durchführen.

6. Schwerwiegende Informationen und Inhalte ohne Quellenangabe nicht weiterleiten.

Einen unabhängiger Faktencheck kann unter: https://correctiv.org/ durchgeführt werden.