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Linksfraktion Kamp-Lintfort

Linksfraktion möchte die Stadtwerke Kamp-Lintfort klimafreundlicher machen

Sidney Lewandowski, Fraktionsvorsitzender

Nachdem die Klimaresolution gemeinsam von allen Fraktionen in der Stadt Kamp-Lintfort verabschiedet wurde, möchte die Linksfraktion weitergehende Anträge in Sachen Klimaschutz stellen, unter anderem, dass die Stadtwerke Kamp-Lintfort klimafreundlicher werden.

Das möchte die Linksfraktion mit Hilfe des „KlimaStadtWerk“-Programm der Deutschen Umwelthilfe erreichen. „Das Programm „KlimaStadtWerk“ der Deutschen Umwelthilfe hilft städtischen Betrieben klimafreundlicher zu werden. Dazu wird die gegenwärtige Situation betrachtet und daraufhin Ziele formuliert.“, so Lewandowski, Fraktionsvorsitzender. An dem Programm haben bereits mehrere deutsche Städte wie Radolfzell in Bayern und Detmold in Nordrhein-Westfalen teilgenommen. Am Ende bekommen die Städte das Label „KlimaStadtWerk“.

„Unsere Stadtwerke hat definitiv Handlungsbedarf beim Thema Klimafreundlichkeit. Ein Beispiel dafür ist der Energiemix, der in Kamp-Lintfort angeboten wird. So kommen über acht Prozent aus Kernkraft und knapp ein Drittel aus Kohlekraftanalagen.“, erklärt Lewandowski. Das ist in Zeiten der Klimaproteste und des Stromangebotes nicht mehr zeitgemäß. Städte wie Detmold haben gezeigt, dass auch nur mit Strom aus erneuerbaren Energien geht. „Das wäre für die Stadtwerke gut umsetzbar. Ich glaube, dass auch viele Kundinnen und Kunden diesen Schritt begrüßen würden.“, so Lewandowski weiter.

Nachdem die Deutsche Umwelthilfe die Pilotphase abgeschlossen hat, sucht sie weiter nach kommunalen Stadtwerken, die anderem Programm „KlimaStadtWerk“ teilnehmen. In einer Pressemitteilung vom 09.05.2019 berichten Teilnehmer, dass die Zertifizierung dabei geholfen hat, die Prozesse in den Stadtwerken zu verbessern und klimafreundlicher zu machen. „Genau das wünschen wir uns für die Kamp-Lintforter Stadtwerke. Die Geschäftsbereiche sollten genauestens unter die Lupe genommen und klimafreundlicher werden. Das wäre auch im Hinblick auf die Klimaresolution der richtige Schritt.“, so Lewandowski abschließend.