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DIE LINKE. Fraktion im Kreistag Wesel

LINKE zum Haushalt: Ausbildungsplätze schaffen, befristete Beschäftigung beenden, Kreisverwaltung stärken

Elf zusätzliche Ausbildungsplätze fordert DIE LINKE im Weseler Kreistag zu den Haushaltsberatungen für den Doppelhaushalt 2019 und 2020. „Schon jetzt gibt es Probleme, freiwerdende Stellen bei der Kreisverwaltung intern zu besetzen. Und wir sind auch in der Pflicht, mehr Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine berufliche Perspektive im Kreis Wesel zu geben“, erläutert der Vorsitzende der LINKEN-Fraktion, Sascha H. Wagner.

Eine weitere Forderung, die DIE LINKE als Ergebnis ihrer Haushaltsberatungen erhebt, ist die nach der Wiedereinführung der Samstagsöffnung im Dienstleistungszentrum Moers. Dazu sollen die Personalmittelkürzungen durch CDU/Grüne/FDP zurückgenommen werden.

„Wartezeiten von bis zu 60 Minuten für die Besucher*innen und extremer Druck für die Beschäftigten sind für uns nicht hinnehmbar“, sagt LINKEN-Kreistagsmitglied Karin Pohl zur Initiative ihrer Fraktion.

Begrüßt wurde von der Fraktion die vom Personalrat und der Verwaltung vorgeschlagene Entfristung von Beschäftigungsverhältnissen beim Jobcenter. „Wer nicht weiß, ob er in einem Jahr noch seine Stelle hat, ist wenig motiviert und wird sich im Zweifelsfall etwas anders suchen“, meint die stellvertreten Vorsitzende der LINKEN-Fraktion, Hanne Kasper. „Die Entfristung kostet zudem nichts, ein Grund für uns, auch die Stellen beim Kommunalen Integrationszentrum endlich entfristen zu wollen“, so Hanne Kasper.

Genau beobachten wird die LINKEN-Fraktion zudem die Entwicklung im Fachdienst Immobilienmanagement der Kreisverwaltung. „Wir lehnen alle Planspiele zur Ausgliederung von Teilbereichen aus der Verwaltung ab“, meint Sascha H. Wagner. Die LINKE sei der Auffassung, „dass es hier keine Verunsicherung der Mitarbeiter*innen geben darf. Outsourcing gefährdet immer die Qualität die Arbeit und die Sicherheit von Arbeitsplätzen.“