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DIE LINKE. Kamp-Lintfort

DIE LINKE. fordert Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Lager Moria auf Lesbos in Kamp-Lintfort

Erik Wellmann / Erik Wellmann Photography 2020
Bürgermeisterkandidat Sidney Lewandowski

In der Nacht vom 08. September gab es einen verheerenden Brand im Flüchtlingslager Moria auf Lesbos in Griechenland. DIE LINKE Kamp-Lintfort fordert dazu die Aufnahme von Flüchtlingen in den Flüchtlingsunterkünften in der Stadt.

„Das, was da passiert ist, ist grausam. Wir müssen uns solidarisch zeigen und Flüchtlinge bei uns in der Stadt aufnehmen.“, fordert Sidney Lewandowski, Bürgermeisterkandidat. Dass das Lager auf Lesbos sowieso schon aus allen Nähten platzte, macht die Situation umso dringender.

Die Stadt Kamp-Lintfort wurde im Mai zum „sicheren Hafen“ erklärt. Das bedeutet, dass geflüchtete Menschen willkommen sind und dass die Städte bzw. Orte bereit sind Geflüchtete aufzunehmen. „Es kann nicht sein, dass dort Menschen in menschenunwürdigen Lagern sitzen und bei solchen Katastrophen regelrecht verenden. Wir haben genug Platz und sollten den Menschen zeigen, dass wir hilfsbereit sind“, führt Lewandowski fort.

Immer mehr Städte sind bereit Flüchtlinge aus Moria aufzunehmen, dennoch pocht Innenminister Seehofer auf eine europäische Verteilung als Lösung. „Die Entscheidungshoheit liegt leider beim Bund. Da fordern wir unseren Bürgermeister auf, weiter Druck zu machen. Wir haben die Stadt nicht umsonst zum „sicheren Hafen“ erklärt, da muss jetzt was passieren!“, so Lewandowski abschließend.