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DIE LINKE.
Kreisverband Wesel

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Hier finden Sie die Position der LINKEN im Kreis Wesel zum Thema: Bildung

Bildung für alle

Das Ziel der LINKEN ist, dass jedem Menschen in unserer Gesellschaft der Zugang zu Wissenschaft, Bildung, Kultur und Information ermöglicht wird. Bildung muss zum Ziel haben, Menschen in die Lage zu versetzen, selbstbestimmt, mitbestimmend und solidarisch ihren Platz in dieser Gesellschaft zu finden.

Gute, gebührenfreie Kitas für alle

Der Rechtsanspruch auf Betreuung für Kinder ab einem Jahr hat zwar zur Schaffung vieler neuer U3-Plätze geführt, zum Teil aber auf Kosten der Ü3-Angebote und auf Kosten der Qualität der Betreuung – weil Gruppen vergrößert werden, weil Erzieherinnen fehlen, weil die Eltern auf Tagespflege verwiesen werden.

DIE LINKE im Kreis Wesel setzt sich deshalb ein für:

  • KiTa-Plätze für alle Kinder, mit flexiblen, bedarfsgerechten Öffnungszeiten, mit hochwertiger und kostenloser Essensversorgung;
  • professionell, gut ausgestattet und wohnortnah;
  • möglichst mehr Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft;
  • mit demokratischer Einbeziehung der Eltern.

Gute Schulen für alle

Die kommunale Schullandschaft muss langfristig geplant werden und sich an pädagogischen Zielen und langfristigen demographischen Entwicklungen orientieren:

  • inklusiv
  • wohnortnah
  • qualitativ gut ausgestattet
  • ganztägig und kostenfrei
  • mit individueller Förderung
  • Familiensprachen unterstützend
  • multiprofessionell (z.B. Schulsozialarbeit)

Grundschule

Zurückgehende Schülerzahlen gefährden gerade im ländlichen Bereich die wohnortnahen Grundschulen. DIE LINKE erwartet vom Kreis, dass alle Möglichkeiten zum Erhalt kleiner wohnortnaher Grundschulen genutzt werden.

Allen Eltern, die „Offenen Ganztag“ für die Kinder wollen, sollte dies ermöglicht werden. Allerdings tritt DIE LINKE für den gebundenen Ganztag ein. Deshalb unterstützt sie alle Bestrebungen in diese Richtung, z.B. Ganztagsklassen, die das ganztägige Abwechseln von Lernen, und Spiel und Sport ermöglichen.    

Sekundarstufe I

DIE LINKE begrüßt, dass in den letzten Jahren im Kreis mehrere Gesamt- , Sekundar-, und  Gemeinschaftsschulen gegründet wurden, die gemeinsames Lernen der Kinder auch nach der Grundschule ermöglichen. Wir erwarten, dass der Kreis, wenn Eltern und Kommunen dies wünschen, auch weitere solche Schulgründungen unterstützt.

Dabei erwarten wir vom Kreis eine regionale Schulentwicklungsplanung für die weiterführenden  Schulen, die benachbarte Städte und Gemeinden mit einschließt.

Sekundarstufe II

Viele Gymnasien und Gesamtschulen haben in der Oberstufe zu wenige Schülerinnen und Schüler, um ein breit gefächertes Wahlangebot an Leistungskursen und Grundkursen aufrecht zu erhalten.  Viele Gymnasien versuchen, dem durch Kooperation abzuhelfen. Wir begrüßen dies und fordern den Kreis auf, darauf hinzuwirken, dass auch Gesamtschulen und Berufskollegs in solche Kooperationen mit einbezogen werden, wo immer dies möglich ist.

Langfristig setzt sich DIE LINKE für Oberstufenzentren  ein, um weitere Qualitäts-steigerungen und ein größeres Angebot zu erreichen.

Inklusion im Bildungsbereich

Der Kreis Wesel hat sich im Vergleich zu anderen Kreisen schon sehr lange darum bemüht, möglichst vielen Kindern mit Betreuungsbedarf den Besuch von Regelschulen zu ermöglichen.

Jetzt besteht die Gefahr, dass aufgrund der Vorgaben durch das Land die Inklusion zum Sparprogramm verkommt. DIE LINKE wird sich dafür einsetzen, dass die Kompetenz, die in den verschiedene Förderschulen vorhanden ist, erhalten bleibt und dass die Kinder, die die Regelschulen besuchen mindestens die bisherige Förderung und Betreuung erhalten. Dafür muss das erforderliche Personal bereitstehen.

Schulsozialarbeit

Dort, wo Sozialarbeiter zur Zeit die Schulen unterstützen, hat sich gezeigt, wie wichtig deren Arbeit ist. Im Kreis Wesel können die Sozialarbeiter, die über das Bildungspaket finanziert werden, auch noch 2014 beschäftigt werden. DIE LINKE fordert, dass dieses Programm weiterlaufen und ausgeweitet werden muss. Die Finanzierung muss der Bund leisten, notfalls muss aber der Kreis einspringen – sonst sind die Kinder die Leidtragenden.   

Ausbildung: Berufskollegs – Ausbildungszentren

Trotz angeblich drohenden Fachkräftemangels suchen viele Jugendliche vergeblich einen passenden Ausbildungsplatz mit guter Berufsperspektive.

Das neu eingeführte Übergangsmanagement Schule-Beruf des Kreises kann hier eine wichtige Rolle spielen. DIE LINKE erwartet, dass hierdurch unnütze Warteschleifen für Jugendliche und insbesondere Scheinausbildungen ohne echte berufliche Perspektive reduziert werden.

Die Berufskollegs des Kreises spielen hierbei eine Schlüsselrolle. Die Frage, ob bei fehlenden Angeboten der Betriebe Ausbildungszentren des Kreises einspringen können, muss gestellt werden.

Weiterbildung

Die marktkonforme Umgestaltung der Weiterbildung und ihre betriebswirtschaftliche Steuerung hinterlässt ein Trümmerfeld desaströser "Dienstleistung". Die Leidtragenden sind das – pädagogische – Personal und die Bildungsinteressierten, denen höhere Zugangshürden durch steigende Entgelte und anderes auferlegt werden.

LINKE Kommunalpolitik fordert Weiterbildung als Teil der kommunalen Bildungslandschaft. Deshalb tritt DIE LINKE im Kreis Wesel für den Erhalt und die Stärkung der VHS vor Ort ein. Die Fördermittel des Landes müssen wieder deutlich erhöht werden.

Zusammenarbeit Kommunen - Hochschule Rhein-Waal

Mit der Gründung der Hochschule Rhein-Waal wurde der Kreis Wesel Hochschul-standort.

Damit sollte der Kreis auch Hochschulpolitik betreiben. Sie muss eingebettet sein in eine Stadtentwicklungspolitik, die die wissenschaftlichen Angebote für die besonderen Fragestellungen und Entwicklungsaufgaben der Kommunen nutzt.

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