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DIE LINKE.
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Veranstatungsflyer der Betuwe-Konferenz der LINKEN

Hier finden Sie die Position der LINKEN im Kreis Wesel zum Thema: Betuwe

Betuwe-Linie

Nicht auf Kosten der Gesundheit und Sicherheit der Menschen!

DIE LINKE ist für eine weitgehende Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Deshalb ist eine leistungsfähige Güterverkehrsverbindung von Rotterdam ins Ruhrgebiet und weiter in den Süden Deutschlands und Europas dringend erforderlich.

Der von der Bahn, der Bundes- und Landesregierung durchgesetzte Bau eines 3. Gleises an der Bestandsstrecke wird diese Ziele nicht erreichen können. Vor allem  bedroht er die Lebensqualität der Städte und Gemeinden an der Strecke. Er gefährdet Eigentum und vor allem die Gesundheit der Menschen. Darüber hinaus setzt er zigtausend Anwohner und Bahnbenutzer Sicherheitsrisiken aus, die so nicht hingenommen werden können. Während der jahrelangen Bauzeit wird es zu massiven Einschränkungen beim Personennahverkehr kommen. Und das wird sich wegen der zu geringen Kapazitäten auch nach Abschluss der Bauarbeiten nicht ändern.  

DIE LINKE setzt sich deshalb nach wie vor für den Bau einer getrennten reinen Güterverkehrsstrecke ein: siedlungsfern und mit höchsten Sicherheitsstandards, wie sie in beispielhafter Weise von unseren niederländischen Nachbarn verwirklicht  wurden.

Die offengelegten Pläne der Bahn für das 3.Gleis haben gezeigt, dass die Bahn für Lärm- und Erschütterungsschutz nur Minimal- und Billiglösungen vorsieht. Durch Planungstricks und einseitige Gutachten sollen die Menschen, wo immer es geht, auch noch um diesen minimalen Schutz gebracht werden. Was die Bahn in ihren Planungen zum Thema Sicherheit ausführt (zwei DIN A4 Seiten in einer, aus 19 Ordnern bestehenden Planungsunterlage), ist eine Unverschämtheit und stößt auf allgemeine Empörung.

Wie unsinnig  und unzulänglich die Pläne der Bahn sind, zeigt sich deutlich daran, dass allein die Stadt Wesel einen Katalog mit 98 zum Teil sehr weitreichenden Forderungen an die Planungen der Bahn gestellt hat. Trotz der Konsens-Klausel in den Verträgen über die Kostenübernahme überlegen die Städte zu klagen, wenn ihre Forderungen nicht berücksichtigt werden.

Wir erwarten vom Kreis Wesel, dass er diese Klagen unterstützt.

Schon jetzt wächst auf der Bahnstrecke von Emmerich nach Oberhausen das Gefahrenpotential ständig an, und dem wird keineswegs angemessen begegnet.

In immer dichterer Folge rollen die Chemiezüge durch dicht besiedelte Wohngebiete, durch Bahnhöfe mit Hunderten auf den Bahnsteigen Wartenden und vorbei an voll besetzten Personenzügen.

Der Kreis als zuständige Behörde für den Katastrophenschutz muss zu diesen Risiken Stellung nehmen, Maßnahmen zu ihrer Eindämmung fordern und die Rettungskräfte und die Bevölkerung auf mögliche Unfallszenarien angemessen vorbereiten.

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