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DIE LINKE.
Kreisverband Wesel

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Hier finden Sie die Position der LINKEN im Kreis Wesel zum Thema: Arbeitsmarktpolitik

Statt Armut – menschenwürdiges Leben für alle

Im Kreis Wesel wird die Kluft zwischen Arm und Reich ständig größer. Deshalb hat der Kampf gegen Armut für DIE LINKE oberste Priorität. Inzwischen ist mindestens jede(r) Fünfte in unserem Kreis armutsgefährdet. Das hat eine immer stärkere Ausgrenzung sowie soziale und kulturelle Verarmung zur Folge.

Diese Entwicklung hat ihre Ursache im kapitalistischen Wirtschaftssystem. Durch massenhafte Arbeitsplatzvernichtung und zunehmende Verschlechterung der Arbeits- und Lebensverhältnisse bietet es immer weniger Menschen eine lebenswerte Perspektive.

Durch Hartz IV und einen ständig wachsenden Niedriglohnsektor ist das Ausmaß von Armut erheblich verschärft worden. Es wird sich durch die bevorstehende Rezession noch verstärken.

Besonders betroffen sind Familien mit Kindern. Über drei Millionen Minderjährige gelten als einkommensarm. Die Kinderarmut steigt. Diese gewollten, von der Partei DIE LINKE bekämpften gesellschaftlichen Verhältnisse in einem der reichsten Länder der Erde sind ein Skandal.

In Deutschland können knapp 12 Millionen Beschäftige nicht von ihrer Arbeit leben und viele erhalten ergänzendes Arbeitslosengeld II. Befristete Beschäftigung, Zeitarbeit und Teilzeitjobs nehmen von Jahr zu Jahr zu. ALG II-Empfänger werden in sogenannten 1 Euro-Jobs gezwungen. Das erhöht den Druck auf Arbeitslose und alle BeschäftigtenEs schwächt die Gewerkschaften und unsere soziale Gesellschaftsstruktur; selbst immer mehr Vollzeitbeschäftigte können von ihrem Lohn nicht mehr leben. DIE LINKE will im Kreis Wesel Rahmenbedingungen schaffen, damit existenzsichernde und sozial abgesicherte Arbeitsplätze eingerichtet werden. Die zunehmende Altersarmut trifft besonders Menschen, die zu einem niedrigen Einkommen gearbeitet haben, langzeitarbeitslos oder aus anderen Gründen nicht rentenversichert waren. Hier droht eine starke Zunahme, denn immer mehr Branchen zahlen Stundenlöhne von unter sieben Euro. Auch schlechter bezahlte Zeitarbeit steigt an. Deshalb fordert DIE LINKE einen umfassenden gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 10 Euro der nicht durch die Hintertür der großen Regierungskoalition aufgeweicht wird und armutsfeste Renten gegen die Altersarmut.

Menschen in Armut leben häufig in Wohnungen mit schlechter Qualität oder sogar in einer die Gesundheit gefährdenden Umgebung. Grundsätzlich darf niemand wegen ALG II aus seiner Wohnung vertrieben werden. Bei den Kosten der Unterkunft sind die gestiegenen Mieten und Nebenkosten voll zu berücksichtigen. Alternative Wohnformen und genossenschaftliche Projekte müssen gefördert werden. Mietpreissteigerungen sind daher strikt zu deckeln.

DIE LINKE im Kreis Wesel tritt ein für:

  • sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse mit guten Löhnen von denen Mensch leben kann
  • neue Angebote der kommunalen Daseinsvorsorge, wie z. B. kommunale Sozialtickets für Bus und Bahn, Museen, Schwimmbäder und Sozialtarife für Strom und Gas
  • Lehrmittelfreiheit und kostenloses Mittagessen in Tageseinrichtungen und an allen Schulen bis zum Abitur
  • die regelmäßige Erstellung eines Armutsberichts
  • den Ausbau öffentlich finanzierter sozialer Beratungsstellen, z.B. Arbeitslosenzentren wie MALZ, WALZ etc.

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