7. August 2017 DIE LINKE Dinslaken

Gegen die Postschließung in Dinslaken

Postschließung wegen Krankheitsfällen heißt im Klartext Postschließung wegen Personalabbau und der hat seine Ursache in der Privatisierung der Post, sagt DIE LINKE Dinslaken. Der Stadtverband fordert die Einhaltung der Öffnungszeiten. Mit dabei: Direktkandidat Gerd Baßfeld.

In der letzten Woche waren die Öffnungszeiten der Post Dinslaken sehr unregelmäßig, Freitag und Samstag war dann ganz zu. Ohne Vorankündigung. Anfragen unsererseits beantwortete die Post AG nicht, irgendwann tauchte ein Zettel auf, am Montag um 9 Uhr sei wieder geöffnet. Auch das stimmte dann so nicht. Erst um 9:45 öffnete die Post und nach Aussage der Postbediensteten halten die unregelmäßigen Öffnungszeiten weiter an.

Grund sind Krankheitsfälle bei den Beschäftigten, was zeigt: Die Post AG hat zuwenig Personal, um Engpässe auszugleichen. Und das bei einer zentralen öffentlichen Aufgabe wie dem Postbetrieb. Schon im letzten Jahr wurde auf die gleiche Weise die Hauptfiliale in Wesel geschlossen.

Wir fordern die Sicherstellung der angegebenen Öffnungszeiten der Postfilialen. Die unangekündigte Schließung und die Weigerung der Deutschen Post, Auskunft zu Grund und Länge zu geben, können wir nicht akzeptieren. Denn das Postwesen gehört zur öffentlichen Daseinsvorsoge in unseren Land.

Ursache für den Personalmangel ist die Privatisierung des Postwesens. Diese hat zu Entlassungen, Schließungen von Postfilialen und zur Reduzierung von Briefkästen geführt. Der Service der Post AG lässt seitdem zu wünschen übrig. Die Beschäftigen und die Kunden sind diejenigen, die diese rein profitorientierte Konzernpolitik ausbaden müssen. Das Postwesen muss deshalb wieder in Besitz des Staates überführt werden.

„Privat vor Staat“ ist der falsche Weg. Öffentliche Aufgaben gehören in öffentliche Hände!

Video Statement von Gerd Baßfeld zum Thema