22. März 2018 DIE LINKE. Moers

DIE LINKE Ortsverband Moers/Neukirchen-Vluyn ist empört über die von der Sparkasse angekündigten Filialschließungen in Utfort

DIE LINKE Ortsverband Moers/Neukirchen-Vluyn ist empört über die von der Sparkasse angekündigten Filialschließungen in Utfort und Vennikel sowie die Umwandlung der Filiale im Rheinkamper Ring zu einer Selbstbedienungsautomatenstelle.

Auch hier muss die Zeche der „kleine Mann“ bezahlen. In diesem Fall sind es gerade ältere Menschen, die auf eine wohnortnahe Versorgung angewiesen sind.

Gerade Moerser Senioren werden wohl kaum umfangreich das Online-Banking betreiben.

Und hier hätte die Moerser Politik handeln können und müssen - schließlich bestimmen die SPD und CDU Vertreter im Verwaltungsrat der Sparkasse Moers die Maßnahmen mit.

Insofern ist die Situation nicht anders als 2009 bei der Schließung der Mattheck-Filiale. Damals hatte die SPD, heute hat die CDU das Sagen im Aufsichtsrat der Sparkasse.

Es bleibt für die Akteure zu hoffen, dass wenigstens die hohen Gehälter des Vorstandes (Malaponti schon vor Jahren mehr als 300.000 € im Jahr und damit mehr als die Kanzlerin)  sowie das Sitzungsgeld für jeden Kommunalpolitiker im Sparkassenzweckverband (320 € pro Sitzung) nicht in Frage gestellt werden.

Sollte das Angebot weiter ausgedünnt werden, gibt es für Kunden in Zukunft wenige Gründe, ihr Konto bei der Sparkasse zu führen. Diese erhebt im Gegensatz zu den meisten Banken weiterhin hohe Kontoführungsgebühren.